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TERMS AND CONDITIONS

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN DER I.L.M. & T.I.
Dienstleistungen

  

Für die angebotenen Softwareprodukte, gelten u.a. die AGB's des jeweiligen Herstellers.

Für die Dienstleistungserbringung durch I.L.M.& T.I. (im folgenden Auftragnehmer) gelten die AGB für Dienstleistungserbringung in der jeweils aktuellen Fassung. Gerne senden wir Ihnen jegliche Information zu. Bitte kontaktieren Sie uns unter info@ilmti.com, falls ein Link nicht aktiv ist.

 § 1 Allgemeine Bestimmungen

Die folgenden Bedingungen liegen allen Vereinbarungen des Auftragnehmers für Beratungsleistungen zugrunde und gelten ausschließlich. Sie gelten auch für zukünftige Verträge, die Beratungsleistungen zum Gegenstand haben. Entgegenstehende oder von unseren Bedingungen abweichende Bedingungen des Kunden finden nur Anwendung, wenn über deren Geltung eine ausdrückliche schriftliche Vereinbarung zustande gekommen ist.

§ 2    Geltungsbereich

2. 1. Diese Allgemeinen Beratungsbedingungen gelten für Verträge, deren Gegenstand die Erteilung von Rat, Auskünften und Projektunterstützung durch den Auftragnehmer an den Auftraggeber bei der Planung, Vorbereitung und Durchführung unternehmerischer oder fachlicher Entscheidungen und Projekte, insbesondere in folgenden Bereichen ist:

-                  Unternehmensentwicklung/Managementberatung

-                  Datenschutzberatung / Outsourcing

-                  Coaching / Schulung

-                  Qualitäts- Prozessmanagement

-                  Integrierte Managementsysteme

-                  Implementierung der Methodologie „SYSTEMS-LEADERSHIP“

-                  Projektassistenz zur Projektunterstützung

-                  Sonstige Beratungs-/Unterstützungsleistungen

2.2. Geschäftsbedingungen des Auftraggebers finden nur Anwendung, wenn dies ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.

§ 3    Vertragsgegenstand/Leistungsumfang

3.1. Gegenstand des Auftrags ist die vereinbarte, im Vertrag/Angebot bezeichnete Beratungstätigkeit bzw. Unterstützungsleistung, nicht die Erzielung eines bestimmten wirtschaftlichen Erfolges oder die Erstellung von Gutachten oder anderen Werken. Die Leistungen des Auftragnehmers sind erbracht, wenn die vereinbarten Arbeitspakete des Projektplanes durch den Auftragnehmer realisiert sind.

3.2. Auf Verlangen des Auftraggebers hat der Auftragnehmer Auskunft über den Stand der Auftragsausführung zu erteilen bzw. nach Ausführung des Auftrags Rechenschaft abzulegen durch einen schriftlichen Bericht, der den wesentlichen Inhalt von Ablauf und Ergebnis der Beratung wiedergibt. Soll der Auftragnehmer einen umfassenden, schriftlichen Bericht, insbesondere zur Vorlage an Dritte erstellen, muß dies gesondert vereinbart werden, sofern es nicht im Projektplan vereinbart ist.

3.3. Der Auftragnehmer führt alle Arbeiten mit größter Sorgfalt und stets auf die individuelle Situation und die Bedürfnisse des Auftraggebers bezogen durch.

3.4.Der Auftragnehmer ist verpflichtet, in den Erhebungen und Analysen die Situation des Unternehmens im Hinblick auf die Fragestellung richtig und vollständig wiederzugeben. Von Dritten oder vom Auftraggeber gelieferte Daten werden nur auf Plausibilität überprüft. Die aus den Untersuchungen abzuleitenden Schlussfolgerungen und Empfehlungen erfolgen nach bestem Wissen und nach anerkannten Regeln von Wissenschaft und Praxis. Die Darstellung der Empfehlungen erfolgt in verständlicher und nachvollziehbarer Weise.

3.5. Soweit nicht anders vereinbart, kann der Auftragnehmer sich zur Auftragsausführung sachverständiger Unterauftragnehmer, wobei er dem Auftraggeber stets unmittelbar verpflichtet bleibt. Der Auftragnehmer hat gehörig ausgebildete und mit den nötigen Fachkenntnissen versehene Mitarbeiter einzusetzen und diese bei der Auftragsausführung fortlaufend zu betreuen und zu kontrollieren. Im übrigen entscheidet er nach eigenem Ermessen, welche Mitarbeiter er einsetzt oder austauscht.

§ 4    Leistungsänderungen

4.1. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, Änderungsverlangen des Auftraggebers Rechnung zu tragen, sofern ihm dies im Rahmen seiner betrieblichen Kapazitäten, insbesondere hinsichtlich des Aufwandes und der Zeitplanung zumutbar ist.

4.2. Soweit sich die Prüfung der Änderungsmöglichkeiten oder die Realisierung der gewünschten Änderungen auf die Vertragsbedingungen auswirken, insbesondere auf den Aufwand des Auftragnehmers oder den Zeitplan, vereinbaren die Parteien eine angemessene Anpassung der Vertragsbedingungen, insbesondere Erhöhung der Vergütung und Verschiebung der Termine. Soweit nichts anderes vereinbart ist, führt der Auftragnehmer in diesem Fall bis zur Vertragsanpassung die Arbeiten ohne Berücksichtigung der Änderungswünsche durch, sofern dies möglich ist.

4.3. Ist eine umfangreiche Prüfung durch geänderte Rahmenbedingungen des Mehraufwandes notwendig, kann der Auftragnehmer eine gesonderte Beauftragung hierzu verlangen, selbst wenn Festpreisangebote vereinbart wurden.

4.4. Änderungen und Ergänzungen des Auftrags bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Protokolle über diesbezügliche Besprechungen oder den Projektsachstand werden dem gerecht, sofern sie von den Bevollmächtigten beider Seiten ohne Einwand angenommen wurden. Einwände zu Protokollen bedürfen der Schriftform.

§ 5    Schweigepflicht/Datenschutz

5.1. Der Auftragnehmer ist zeitlich unbegrenzt verpflichtet, über alle als vertraulich be­zeichneten Informationen oder Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse des Auftraggebers, die ihm im Zusammenhang mit dem Auftrag bekannt werden, Stillschweigen zu wahren. Die Weitergabe an nicht mit der Durchführung des Auftrags beschäftigte Dritte darf nur mit schriftlicher Einwilligung des Auftraggebers erfolgen.

5.2. Der Auftragnehmer übernimmt es, alle von ihm zur Durchführung des Auftrags eingesetzten Personen auf die Einhaltung dieser Vorschrift zu verpflichten

5.3. Der Auftragnehmer ist befugt, im Rahmen der Zweckbestimmung des Auftrags die ihm anvertrauten personenbezogenen Daten unter Beachtung der Datenschutzbestimmungen zu verarbeiten oder durch Dritte verarbeiten zu lassen.

§ 6    Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

6.1   Der Auftraggeber ist verpflichtet, den Auftragnehmer nach Kräften zu unterstützen und in seiner Betriebssphäre alle zur ordnungsgemäßen Auftragsausführung notwendigen Voraussetzungen zu schaffen; insbesondere hat er alle für die Auftragsdurchführung notwendigen oder bedeutsamen Unterlagen und Informationen rechtzeitig zur Verfügung zu stellen (in Anlehnung an die üblicherweise im Projektplan angegebenen Fristen).

6.2   Auf Verlangen des Auftragnehmers hat der Auftraggeber die Richtigkeit und Vollständigkeit der von ihm vorgelegten Unterlagen sowie seiner Auskünfte und mündlichen Erklärungen schriftlich zu bestätigen.

6.3   Bei Projektstart wird eine mittelfristige Terminplanung für die Durchführung des Projektes zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer vorgenommen. Diese Projektplanung beinhaltet die vertraglich vereinbarten Projektaufgaben sowie Milestones.

6.4   Mittels eines transparenten Projektcontrollings, wird der Auftragnehmer dem Auftraggeber über Umsetzungsstatus und Ressourcenaufwände unterrichten. Die Ressourcenaufwände bedürfen der Prüfung durch den Auftraggeber. Die Ressourcenaufwände gelten als akzeptiert, sofern innerhalb von 7 Tagen kein Widerspruch bzw. keine weitere Nachfrage beim Auftragnehmer erfolgt.

6.5  Der Auftragnehmer verpflichtet sich nach jedem Meeting, Workshop, Schulung, Besprechung ein Protokoll anzufertigen. Dieses gilt es vom Auftraggeber zu prüfen. Sollte innerhalb von 5 Tagen kein Widerspruch bzw. keine Änderungswünsche gemeldet werden, gelten die Festlegungen aus dem Protokoll als akzeptiert und haben verbindlichen Charakter.

§ 7    Vergütung / Zahlungsbedingungen / Aufrechnung

7.1.        Die vereinbarte Vergütung für die Dienste des Auftragnehmers wird nach den für die Tätigkeit aufgewendeten Zeiten berechnet und schriftlich vereinbart.
Die vereinbarte Vergütung umfasst den vertraglich festgelegten Leistungsumfang. Nachträglich vereinbarte Zusatzleistungen sind gesondert zu vergüten. Sofern nicht ausdrücklich ein Festpreis vereinbart ist, richtet sich die Vergütung nach dem vereinbarten Zeithonorar. Die zugrunde liegende Zeitkalkulation stellt lediglich eine Schätzung dar, die - sofern nichts anderes vereinbart - ohne besondere Hinweispflicht bis zu 25 % überschritten werden kann. Erst bei einem darüber hinausgehendem Aufwand ist der Auftragnehmer verpflichtet, den Kunden auf den höheren Zeitbedarf aufmerksam zu machen.Ein nach dem Grad des Erfolges oder nur im Erfolgsfall zu zahlendes Honorar ist stets ausgeschlossen. Sofern nicht anders vereinbart, hat der Auftragnehmer neben der Honorarforderung Anspruch auf Ersatz der Auslagen. Einzelheiten der Zahlungsweise sind im Vertrag/Angebot geregelt.

7.2.        Der Auftragnehmer ist berechtigt, in angemessenen Zeitabständen Zwischenabrechnungen vorzunehmen. Die Höhe der Zwischenabrechnungen können je nach Umfang der bereits erfolgten Leistungen variieren. 

7.3. Bei Verträgen, die im letzten Quartal abgeschlossen werden, gelten die vereinbarten Preise auch für das folgende Jahr.

7.4. Alle Forderungen werden mit Rechnungsstellung fällig und sind sofort, spätestens jedoch innerhalb von 10 Arbeitstagen ab Rechnungserhalt, ohne Abzüge zahlbar. Die gesetzliche Umsatzsteuer ist allen Preisangaben hinzuzurechnen und in den Rechnungen gesondert auszuweisen.

7.5.    Mehrere Auftraggeber (natürliche und/oder juristische Personen) haften gesamtschuldnerisch.

7.6.     Eine Aufrechnung gegen Forderungen des Auftragnehmers auf Vergütung und Auslagenersatz ist nur mit unbestrittenen, rechtskräftig festgestellten oder entscheidungsreifen Forderungen zulässig.

7.7.     Änderungen in der Terminprojektplanung sind mindestens 14 Tage vorher anzukündigen. Terminänderungen nach dieser Frist müssen mit 100% des Tageshonorarsatzes veranschlagt und in Rechnung gestellt werden. Ebenso bereits gebuchte Reisemittel, deren Stornierung nicht mehr möglich ist.

7.7.     Für vom Auftraggeber beim Auftragnehmer „auf Abruf“ bestellte Dienstleistungen (z.B. Schulungen, Workshops, Beratungstage zur Unterstützung) gilt eine Abnahmeverpflichtung bis zum jeweiligen Jahresende. Die nicht in diesem sogenannten Erbringungszeitraum (bis Ende des aktuellen Kalenderjahres) realisierten Dienstleistungen werden vom Auftragnehmer dem Auftragsgeber zum Jahresende in Rechnung gestellt. Nicht in Anspruch genommene bzw. abgerufene Leistungen aus einem Vertrag, werden zum Jahresende oder zum Projektende in Rechnung gestellt. Leistungen aus Festpreisverträgen sind zwingend abzunehmen.

§ 8    Mängelbeseitigung / Leistungszeit

8.1. Soweit die Leistungen nachbesserungsfähig sind, wird der Auftragnehmer etwaige von ihm zu vertretende Mängel beseitigen, soweit ihm das mit einem angemessenen Aufwand möglich ist. Der Auftraggeber hat etwaige Mängel unverzüglich schriftlich zu benennen, spätestens jedoch bei Ablauf des (Teil-) Projektauftrages.

8.2.        Bei nachweisbarem Fehlschlagen der Nachbesserung kann der Auftraggeber auch Herabsetzung der Vergütung oder weitere Leistungen aus dem Vertrag kündigen. lst der Auftrag von einem Unternehmer, einer juristischen Person des öffentlichen Rechts oder von einem öffentlich-rechtlichen Sondervermögen erteilt worden, so kann der Auftraggeber die Rückgängigmachung des Vertrages nur verlangen, wenn die erbrachte Leistung wegen Fehlschlagens der Nachbesserung für ihn ohne Interesse ist. Für darüber hinausgehende Schadensersatzansprüche gilt § 8.

8.3.    Sofern der Auftragnehmer mit der Einhaltung eines verbindlichen Leistungstermins mehr als 2 Wochen (gem. Projektplan) schuldhaft in Verzug ist, kann der Kunde für die Zeit des Verzugs je vollendete Woche des Verzugs 0,5%, insgesamt jedoch höchstens 5%, des Werts der Leistung, als pauschalierten Schadensersatz verlangen. Damit sind sämtliche Schadensersatzansprüche aus Verzug abgegolten.

§ 9    Haftung

9.1. Der Auftragnehmer haftet dem Auftraggeber, gleichgültig aus welchem Rechts­grund, für die von ihm bzw. seinen Mitarbeitern vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachten Schäden.

9.2. Vertragliche Schadensersatzansprüche des Auftraggebers gegen den Auftragnehmer enden bei (Teil-) Projektablauf ab Anspruchsentstehung. Der Auftragnehmer haftet nicht für die unsachgemäße Anwendung oder Umsetzung der im Rahmen der Leistungen oder in den Arbeitsunterlagen enthaltenen Empfehlungen durch den Auftraggeber.

§ 10 Schutz des geistigen Eigentums

10.1. Der Auftraggeber steht dafür ein, dass die im Rahmen des Auftrags vom Auftragnehmer gefertigten Berichte, Organisationspläne, Entwicklungen von Modellen, Konfigurationen von Datenbanken, Entwürfe, Zeichnungen, Aufstellungen und Berechnungen nur für die vertraglich vereinbarten Zwecke verwandt und nicht ohne ausdrückliche Zustimmung im Einzelfall vervielfältigt, bearbeitet, übersetzt, bachgedruckt, weitergegeben oder verbreitet werden. Die Nutzung der erbrachten Beratungsleistungen und der daraus resultierenden Ergebnisse, Dokumente, Konzepte, Methoden, Berichte, Zeichnungen, Entwürfe, etc. für mit dem Auftraggeber verbundene Unternehmen bedarf einer ausdrücklichen schriftlichen Vereinbarung und werden bei Nutzung für den im Geltungsbereich genannten Unternehmen, Filialen, etc. als Zusatzleistung separat berechnet.

10.2   Soweit Arbeitsergebnisse urheberrechtsfähig sind, bleibt der Auftragnehmer Urheber. Der Auftraggeber erhält in diesen Fällen das nur durch Absatz 1 Satz 1 eingeschränkte, im übrigen zeitlich und örtlich unbeschränkte, unwiderrufliche, ausschließliche und nicht übertragbare Nutzungsrecht an den Arbeitsergebnissen.
Werden im Rahmen der Erfüllung der Beauftragung / Dienstleistungserbringung bereits vorhandene gewerbliche Schutzrechte, Urheberrechte oder ungeschützte Kenntnisse (Know-How) des Auftragnehmers verwendet und diese zur Verwertung des Beratungsergebnisses durch den Auftraggeber notwendig, erhält der Auftraggeber an den gewerblichen Schutzrechten, den Urheberrechten sowie an den ungeschützten Kenntnissen (Know-How) ein Benutzungsrecht für die Dauer der Beauftragung des Auftragnehmers.
Der Auftragnehmer steht dafür ein, dass sämtliche erbrachte Leistungen frei von Rechten Dritter sind. Ist dies nicht der Fall, muss der Auftragnehmer vertraglich mit den Urhebern vereinbaren, dass er zu der vorgenannten Rechtseinräumung in der Lage ist. Er stellt den Auftraggeber von allen Ansprüchen Dritter frei, die diese gegen den Auftraggeber wegen der Verletzung von Rechten an den Auftragnehmer erbrachten Leistungen richten.

10.3   Für jeden Fall der Verletzung dieser Pflichten, muss der Auftraggeber eine Vertragsstrafe in Höhe von 10 % des Gesamthonorares berechnet auf der Basis des Gesamtbeauftragungsvolumens zahlen.

10.4   Sämtliche Erfindungen, Konzepte, Ausarbeitungen, Dokumente, Skizzen, Modelle, etc. bleiben Eigentum des Auftragnehmers. Sofern nicht anderes vereinbart ist, werden bei Beendigung des Vertragsverhältnisses diese zu einem Honorar in Höhe von 50% des im zurückliegenden Auftragszeitraum fakturierten Gesamthonorars berechnet und an den Auftraggeber zur weiteren internen Nutzung übertragen.

10.5 Auftraggeber wie Auftragnehmer verpflichten sich zur Geheimhaltung aller zur Kenntnis kommenden Daten und Informationen während der Dauer der Beauftragung / Dienstleistungserbringung und darüber hinaus nach Projektabschluss bzw. Beendigung der Beauftragung.

§ 11 Treuepflicht

11.1. Die Parteien verpflichten sich zur gegenseitigen Loyalität. Sie informieren sich unverzüglich wechselseitig über alle Umstände, die im Verlauf der Projektausführung auftreten und die Bearbeitung beeinflussen können. Externe Prüfungen der vom Auftragnehmer erbrachten Leistungsergebnisse erfolgen ausschließlich unter Beteiligung des Auftragnehmers.

11.2. Zu unterlassen ist insbesondere die Einstellung oder sonstige Beschäftigung von Mitarbeitern oder ehemaligen Mitarbeitern, die im Rahmen der Auftragsdurchführung tätig sind oder waren, vor Ablauf von zwölf Monaten nach Beendigung der Zusammenarbeit.

11.3. Die Parteien verpflichten sich,  zur Kenntnis gelangte Kündigungs- oder Veränderungsabsichten von zur Durchführung des Auftrags eingesetzten Mitarbeitern  unverzüglich mitzuteilen.

§ 12 Höhere Gewalt

Ereignisse höherer Gewalt, die die Leistung wesentlich erschweren oder zeitwei­lig unmöglich machen, berechtigen die jeweilige Partei, die Erfüllung ihrer Lei­stung um die Dauer der Behinderung und eine angemessene Anlaufzeit hinaus­zuschieben. Der höheren Gewalt stehen Arbeitskampf und ähnliche Umstände gleich, soweit sie unvorhersehbar, schwerwiegend und unverschuldet sind. Die Parteien teilen sich gegenseitig unverzüglich den Eintritt solcher Umstände mit.

§ 13 Kündigung

13.1   Soweit nichts anderes vereinbart ist, kann ein geschlossener Vertrag für 
         Projekte vor Projektstart mit einer Frist von 9 Wochen vor Projektstart
         gekündigt werden.
      

o    Projekte mit einem Auftragsvolumen kleiner als 10 Tage, in Höhe von 40% des Gesamtauftragswertes.

o    Projekte mit einem Auftragsvolumen gleich oder größer als 10 Tage, in Höhe von 75 % des Gesamthonorars. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unbenommen.

o    bereits begonnene Projekte/Beauftragungen mit einer Laufzeit kleiner als 6 Monate  mit einer Frist von 3 Monate  zum Monatsende gekündigt werden. Eine Rückerstattung oder der Verzicht auf die verbleibende Fakturierung der Projektsumme wird nicht vereinbart.

13.2 Soweit nichts anderes vereinbart ist, kann der Vertrag für

Projekte, mit einer Laufzeit von größer 6 Monaten oder mehr, mit einer Frist von 3 Monaten zum jeweiligem Quartalsende gekündigt werden. Projekte können vom Auftraggeber ab 4 Wochen vor Projektende nicht mehr gekündigt werden.  Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unbenommen.  

13.3 Der Auftragnehmer ist berechtigt den Vertrag aus wichtigem Grund, wie zum Beispiel die Mitwirkungspflichten aus §6 oder schwerwiegenden Vertrauensbruch sowie anderen schwerwiegenden Gründen, zu kündigen, und kann die vereinbarte Vergütung verlangen.

13.4   Die Kündigung unter Angabe der Kündigungsgründe bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.

§ 14 Zurückbehaltungsrecht/Aufbewahrung von Unterlagen

14.1. Bis zur vollständigen Begleichung seiner Forderungen hat der Auftragnehmer an den ihm überlassenen Unterlagen und an der Übergabe von Arbeitsergebnissen ein Zurückbehaltungsrecht, dessen Ausübung aber treuwidrig ist, wenn die Zurückbehaltung dem Auftraggeber einen unverhältnismäßig hohen, bei Abwägung beider Interessen nicht zu rechtfertigenden Schaden zufügen würde.

14.2. Nach Ausgleich seiner Ansprüche aus dem Vertrag hat der Auftragnehmer alle Unterlagen herauszugeben, die der Auftraggeber oder ein Dritter ihm aus Anlaß der Auftragsausführung übergeben hat. Dies gilt nicht für den Schriftwechsel zwischen den Parteien und für einfache Abschriften der im Rahmen des Auftrags gefertigten Berichte, Organisationspläne, Zeichnungen, Aufstellungen, Berech­nungen etc., sofern der Auftraggeber die Originale erhalten hat.

14.3. Die Pflicht des Auftragnehmers zur Aufbewahrung der Unterlagen erlischt sechs Monate nach Zustellung der schriftlichen Aufforderung zur Abholung, im übrigen drei Jahre, bei gem. § 13. 1. zurückbehaltenen Unterlagen fünf Jahre nach Be­endigung des Vertragsverhältnisses.

 § 15 Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung des Vertrages ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden oder der Vertrag eine Lücke enthalten, so bleibt die Rechtswirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung oder einer Lücke von den Vertragspartnern eine Regelung vereinbart werden, die dem gewünschten wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen oder lückenhaften Bestimmung möglichst nahe kommt.

§ 16 Sonstiges

16.1. Rechte aus dem Vertragsverhältnis mit dem Auftragnehmer dürfen nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung abgetreten werden.

16.2. Für alle Ansprüche aus dem Vertrag gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

16.3. Änderungen und Ergänzungen dieser Bedingungen oder des Vertrages bedürfen der Schriftform und müssen als solche ausdrücklich gekennzeichnet sein. Die gültigen, geänderten und / oder ergänzten AGB werden kundenseitig durch Unterschrift akzeptiert und haben Gültigkeit.

16.4. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertrag ist der Sitz des Auftragnehmers in Deutschland, sofern der Auftrag von einem Unternehmer, einer juristischen Person des öffentlichen Rechts oder von einem öffentlich-rechtlichen Sondervermögen erteilt wurde.

Dieser Haftungsausschluss ist als Teil der AGB zu betrachten,. Sofern Teile oder einzelne Formulierungen dieses Textes der geltenden Rechtslage nicht, nicht mehr oder nicht vollständig entsprechen sollten, bleiben die übrigen Teile des Dokumentes in ihrem Inhalt und ihrer Gültigkeit davon unberührt. 

Stand: 06.2010

 

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